Chronische Schmerzen – nur ganzheitlich lösbar

Es ist unmöglich chronische Schmerzen zu bekommen, wenn nicht mehrere Faktoren schief gelaufen sind (Unfälle ausgenommen). Ich kenne keinen Patienten mit chronischen Schmerzen, bei dem die Probleme nur an einer Stelle zu finden sind.

Ein ausgeglichenes Immunsystem, Stoffwechselsystem, Nervensystem usw. kann nach Schicksalsschlägen viel schneller wieder zur Balance kommen, als unausgeglichene Systeme. Der Faktor Zeit spielt eine große Rolle. Ausgeglichene Systeme können NICHT CHRONISCH KRANK WERDEN!!! Krank ja – mal Tage, Wochen, vielleicht wenige Monate. Aber nie zu lange…

Es ist völlig normal, nach „Nackenschlägen“ auf den Boden zu fallen. Es ist aber entscheidend, ob und ab wann man wieder aufsteht.

Macht es denn dann Sinn nur die schmerzhafte Stelle zu behandeln (das Symptom)? Macht es denn Sinn, die unausgeglichene Systeme nicht zu beachten? Gehören Schmerzen am Bewegungsapparat nur in die Hände von Orthopäden oder Rheumatologen (wenn doch andere Systeme Mitverursacher sind) ? 

Hierzu ein paar Fakten

fast alle Patienten mit chronischen Schmerzen hatten zusätzlich zu den Schmerzen (mal mehr, mal weniger und nicht immer alles zusammen):

  • Stoffwechselstörungen (über Blutbild nachgewiesen)
  • Vitaminmangel (über Blutbild nachgewiesen) – „es gibt in Deutschland keinen Mangel“ – was für ein Blödsinn!!!
  • Mineralienungleichgewicht
  • niedriggradige Entzündungen (von der Schulmedizin ignoriert, weil nicht hochgradig)
  • ein gestörtes Immunsystem
  • Darmstörungen
  • mangelhafte Reflexe des Nervensystems
  • psychische Probleme (durch die Schmerzen, oder vorher schon)
  • soziale Probleme
  • Muskelfunktionsstörungen
  • hormonelles Ungleichgewicht
  • ENERGIEMANGEL
  • Schlafstörungen (durch Schmerzen oder vorher schon)
  • negativen Dauerstreß

Wie sollen denn chronische Schmerzen sich verbessern können, wenn diese Dinge ignoriert werden? 

Es müsste doch JEDEM klar sein, dass ALLE Systeme wichtig sind um GESUND zu sein, regenerieren zu können – ODER?

Muss man denn wirklich auf Dauer mit Schmerzen leben?

Wem nützt es denn, wenn Patienten dauerhaft Medikamente nehmen müssen, wenn Patienten schon glücklich sind, wenn die Schmerzen weniger werden? Nie geheilt, nur weniger, dass es zum Leben reicht? Wenn diese Patienten zu Dauerpatienten werden?

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

Jede Operation lässt hinterher eine vollständige Heilung unmöglich machen. Die Biomechanik bleibt dauerhaft gestört. Es lässt sich verbessern, wird aber nie wider GEHEILT!

Jedes Medikament unterdrückt die Symptome – die Schmerzen werden zwar weniger (segensreich) – es belastet aber die Leber, den Darm, stört das Nervensystem und unterdrückt das Immunsystem. Diese Systeme wären alles Voraussetzungen um wieder geheilt werden zu können. Im Gegenteil – es wird immer chronischer!!!

Eine Operation macht doch nur Sinn, wenn Gewebe durch Unfälle beschädigt wurde und das Leben bedroht war, bzw. das Gewebe nicht von selber wieder hergestellt werden kann.

Ein Medikament soll doch in einer akuten Notfallsituation den Menschen das Leben retten oder bei massivsten Schmerzen Linderung verschaffen. Es ist doch nicht für längere Dauer ausgelegt.

Lösungsansätze in der ganzheitlichen Medizin

Wiederherstellung der Funktion, der Biomechanik: Funktion formt das Organ, d.h. wenn die Funktion der Struktur (z.B. Gelenk) sich verbessert, kann das Organ (Gelenk) wieder regenerieren:

  • Gelenke brauchen mehrere Monate (realistisch mind. 2 Jahre) zur Regeneration. WENN ALLE VORAUSSETZUNGEN FÜR HEILUNG GESCHAFFEN WURDEN!!!
  • Faszien und Muskeln ca. 1 Jahr zur Regeneration. 
  • Nerven mehrere Monate bis zu mehrere Jahre.

Wiederherstellung des Stoffwechsels. Nur ein gesunder Stoffwechsel liefert die notwendigen körpereigenen Medikamente zur Heilung und genügend Energie dazu. (Man braucht viel mehr Energie zur Heilung als zur Erhaltung der momentanen Situation – LOGISCH!)

Die Durchblutung muss verbessert werden, sonst können die körpereigenen Medikamente nicht gut an die Stelle, die die Heilung benötigt. (Selbst wenn nur noch 25% des Organs durchblutet werden, stirbt es nicht ab – es ist aber logisch, dass die Funktion nicht mehr zu 100% erhalten ist – oder?)

Wiederherstellung der Regulationsfähigkeit des Nervensystems. Das Gehirn ist der Schlüssel zur Heilung.

Und, und, und… 

Es kommt natürlich individuell auf das Ausmaß der Störungen an, auf den Willen zur Heilung und auf das „Gesundverhalten“. Der Zeitfaktor spielt natürlich auch eine Rolle usw.  Und leider kann sich die Situation manchmal auch nur dauerhaft verbessern, aber nie wieder heilen.

Kein Arzt oder Therapeut kann heilen, man kann nur dabei unterstützen. Die Voraussetzungen für Heilung kann nur über ein GESUNDVERHALTEN seitens des Patienten gelingen.

Jeder hat die Wahl und kann eine Entscheidung treffen. Beide Entscheidungen sind in Ordnung, niemand hat das Recht darüber zu urteilen. Es sollte aber im Klaren sein, dass jeder mit den Konsequenzen leben muss und nicht „die Anderen“ Schuld haben.

auf die allgemeine Meinung pfeifen, dass „chronisch nie wieder geheilt werden kann“

die Faktoren ausschaltet, die chronisch gemacht haben (KRANKVERHALTEN)

erARBEITEN eines GESUNDVERAHLTENS

Geduldig sein und hartnäckig, konsequent

Der Natur und sich selbst wieder vertrauen

nichts oder wenig am eigenen Verhalten verändern

regelmäßig osteopathische Behandlungen zur Linderung

zufrieden sein, so wie es ist

den Medikamenten weiter vertrauen

Egal welche Entscheidung Sie treffen, alles ist in Ordnung:

  • wir therapieren Sie und zeigen Ihnen das „Gesundverhalten“, welches Sie annehmen (relativ wenige Therapien notwendig)
  • wir therapieren Sie, und es bleibt beim „Krankverhalten“ (ständige Therapien notwendig)
  • Sie lassen alles so wie es ist

Wichtig ist, dass Sie sich mit Ihrer Entscheidung wohl fühlen.

WIR WERDEN ALLES TUN, DASS SIE IHR GESUNDHEITSZIEL ERREICHEN.

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